Webdesign ist Profisache

Webdesign ist Profisache

Webdesign war mal eine Spielwiese, auf der Kreative zeigten, was alles im Internet möglich ist. Die Zeit ist vorbei. Heute gilt es als Selbstverständlichkeit, dass Webdesign eine dienende Funktion hat und keine Gestaltung um ihrer selbst willen ist.
So wie die Website eines Unternehmens integrierter Bestandteil der gesamten Unternehmenskommunikation ist, muss sich auch das Webdesign dem Erscheinungsbild und der Corporate Identity einfügen. Und zwar innerhalb der vom Internet gesetzten Grenzen.
Ausserdem sind die Wünsche und Erwartungen der Besucher zu beachten. Wobei von Seiten der Besucher zwei
Forderungen an das Design gestellt werden: Natürlich soll es gefällig und interessant sein. Es soll – um es allgemeiner zu sagen – der Art und Weise angemessen sein, in der Menschen Wahrnehmen und Informationen verarbeiten.
Zum anderen soll das Webdesign dem Betrachter die Nutzung der Website so leicht wie möglich machen, also in hohem Maße das bieten, was man heute Usability nennt.
So wenig eine Buchstabenwüste betrachterfreundlich ist, so wenig ist es auch eine Website, die alles zeigt, was das Netz an Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Niemand wird sich grundsätzlich gegen Flash-Elemente aussprechen. Aber sie müssen eine kommunikative Funktion haben und mehr als nur Schauwert bieten. Das gleiche gilt für den Einsatz von Hyperlinks. Sind die Seite, auf die sie verlinken, zum Verständnis unerlässlich oder sind sie nur interessant?
Webdesign hat vielen Anforderungen gerecht zu werden. Deshalb ist es keine Sache für ambitionierte Laien, sondern sollte besser Profis überlassen werden.